מהודר!
סופר מקצוען באינדיזיין!!!
מנוי פרימיום
בוגר/תלמיד פרוג
מוזיקה ונגינה
עימוד ספרים
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- #1
תרגום גוגל, לא מתרגם טוב את זה!
תודה רבה!
293
^san nana
ihren Lagern. Gottes Hoheit (das tfattf) ist in ihrem Munde, ein doppel-
schneidiges Schwert in ihrer Hand.“ Wenn daher die Verpflichtung
«erteilt wird, das sratP noch einmal vor dem Schlafengehen zu sprechen,
so ist es der Psalmvers 4,5: "'131 INBIin zittert und sündigt
nicht! Redet zu eurem Herzen, auf eurem Lager und ruhet“, der
als Beweisquelle dient, denn im Kampf gegen die Sünde sind die
„zu Herzen gehenden Worte“ des Sch’ma das Mittel, -das uns
die innere Ruhe wieder finden läßt (Ber. 5 a). Ist dieses Abwehr-
mittel gegen unreine Gedanken der Nacht für Jeden ohne Weiteres
.zugänglich, so gibt es für den gebildeten Juden noch1 ein anderes,
nicht minder wirksames Mittel: die Beschäftigung mit einem Gegen-
stand des Thora-Studiums, die geradezu als vollwertiger Ersatz für
das Sch’ma-Lesen betrachtet wird (das.). Es zeugt von einem be-
wundernswerten psychologischen Tiefblick, wenn unsere Weisen uns
ans Herz legen, entweder das tfaß? immerfort zu wiederholen oder
sich im Geiste mit dem Gegenstand des Lernens solange zu be-
schäftigen, bis der Schlaf uns übermannt. (0. Ch. § 239,1). Wer
in solch reiner Gemütsverfassung oder Geistestätigkeit in den Schlaf
hinüberschlummert, der ist bis zur äußersten menschlich erreichbaren
'Grenze vor den befleckenden und erniedrigenden „Geschehnissen
der Nacht“ gesichert, die den Menschen im Schlafe überkommen.
So bilden einerseits die Beracha ^sart die den Dank für die Wohl-
tat des Schlafes mit der Bitte um Schütz vor den nächtlichen Ge-
fahren verbindet, und andererseits der erste Abschnitt des yatP
die beiden Hauptbestandteile des Nachtgebetes. Mit dem Blick zu
Gott gerichtet und mit geläuterten Gedanken im Herzen und auf den
Lippen, begibt sich der Jude in die ihn umklammernden Arme der
Nacht.
“pia* Gesegnet seist du, Ewiger, unser Gott, König der
Welt, der die Bande des Schlafes auf meine Augen und den
Schlummer auf meine Lider senkt. Es sei der Wille vor dir,
Ewiger, mein Gott und Gott meiner Vater, daß du mich nieder -
legen lässest zum Frieden und mich wieder aufstehen lassest
zum Frieden und daß mich nicht ängstigen meine Gedanken
und böse Träume und böse Vorstellungen und es sei mein
Lager makellos vor dir. Und erleuchte meine Augen, daß ich
nicht zum Tode entschlafe, denn du bist es, der dem Augapfel
Licht verleiht. Gesegnet seist du, Ewiger, der die ganze Welt
mit seiner Herrlichkeit erleuchtet.
Tn* Diese Beracha, die in anderem Wortlaut im Talmud Ber.
;60b erwähnt ist, wird in verschiedenartigen Fassungen überliefert.
Manche lassen ihr das Sch’ma vorausgehen, damit, wie bei jeder
»anderen Mizwa, die Beracha unmittelbar vor der Ausführung ge-
299 mny ,mi nn JIIISIN iinn oomn 7 mny niVonn D7iy
nean »aff
294
sprachen werde, andere jedoch ziehen vor, mit dem jratP auf den.
Lippen einzuschlafen (s. N^a § 239,2). Die Beracha korrespondiert
mit derjenigen, die am Morgen nach dem Wachwerden gesprochen
wird: ’Sjrspa namm ■’rsra rw Tavari' dort Wird für das Ver-
scheuchen, hier für das „Hiiiabsenden“ des Schlafes gedankt. Die:
anschließende Bitte bezieht sich zunächst auf den Schutz vor den
Gefahren für das leibliche Wohl ('1S1 ■’Jn'WDl!?)' sodann vor
denen für das seelische Wohl. ’JVSn' unsere „Gedanken“, die wir
wachend gehegt und gepflegt, erzeugen Träume und Vorstellungen
des Schlafes. 'IDI TS1 INJTl nach Ps. 13,4. Vgl. Ber. 57 b: inx itPET
nrraV Ö^tpa* Ebenso, wie die entsprechende Beracha des Morgens,
ist auch diese Beracha, von der allgemeinen Norm abweichend, in
der ersten Person gehalten, da sie das ganz persönliche leibliche und
seelische Wohl betrifft und nicht für d~n öffentlichen Gottesdienst
bestimmt ist (Vgl. jedoch N'^a §
תודה רבה!
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^san nana
ihren Lagern. Gottes Hoheit (das tfattf) ist in ihrem Munde, ein doppel-
schneidiges Schwert in ihrer Hand.“ Wenn daher die Verpflichtung
«erteilt wird, das sratP noch einmal vor dem Schlafengehen zu sprechen,
so ist es der Psalmvers 4,5: "'131 INBIin zittert und sündigt
nicht! Redet zu eurem Herzen, auf eurem Lager und ruhet“, der
als Beweisquelle dient, denn im Kampf gegen die Sünde sind die
„zu Herzen gehenden Worte“ des Sch’ma das Mittel, -das uns
die innere Ruhe wieder finden läßt (Ber. 5 a). Ist dieses Abwehr-
mittel gegen unreine Gedanken der Nacht für Jeden ohne Weiteres
.zugänglich, so gibt es für den gebildeten Juden noch1 ein anderes,
nicht minder wirksames Mittel: die Beschäftigung mit einem Gegen-
stand des Thora-Studiums, die geradezu als vollwertiger Ersatz für
das Sch’ma-Lesen betrachtet wird (das.). Es zeugt von einem be-
wundernswerten psychologischen Tiefblick, wenn unsere Weisen uns
ans Herz legen, entweder das tfaß? immerfort zu wiederholen oder
sich im Geiste mit dem Gegenstand des Lernens solange zu be-
schäftigen, bis der Schlaf uns übermannt. (0. Ch. § 239,1). Wer
in solch reiner Gemütsverfassung oder Geistestätigkeit in den Schlaf
hinüberschlummert, der ist bis zur äußersten menschlich erreichbaren
'Grenze vor den befleckenden und erniedrigenden „Geschehnissen
der Nacht“ gesichert, die den Menschen im Schlafe überkommen.
So bilden einerseits die Beracha ^sart die den Dank für die Wohl-
tat des Schlafes mit der Bitte um Schütz vor den nächtlichen Ge-
fahren verbindet, und andererseits der erste Abschnitt des yatP
die beiden Hauptbestandteile des Nachtgebetes. Mit dem Blick zu
Gott gerichtet und mit geläuterten Gedanken im Herzen und auf den
Lippen, begibt sich der Jude in die ihn umklammernden Arme der
Nacht.
“pia* Gesegnet seist du, Ewiger, unser Gott, König der
Welt, der die Bande des Schlafes auf meine Augen und den
Schlummer auf meine Lider senkt. Es sei der Wille vor dir,
Ewiger, mein Gott und Gott meiner Vater, daß du mich nieder -
legen lässest zum Frieden und mich wieder aufstehen lassest
zum Frieden und daß mich nicht ängstigen meine Gedanken
und böse Träume und böse Vorstellungen und es sei mein
Lager makellos vor dir. Und erleuchte meine Augen, daß ich
nicht zum Tode entschlafe, denn du bist es, der dem Augapfel
Licht verleiht. Gesegnet seist du, Ewiger, der die ganze Welt
mit seiner Herrlichkeit erleuchtet.
Tn* Diese Beracha, die in anderem Wortlaut im Talmud Ber.
;60b erwähnt ist, wird in verschiedenartigen Fassungen überliefert.
Manche lassen ihr das Sch’ma vorausgehen, damit, wie bei jeder
»anderen Mizwa, die Beracha unmittelbar vor der Ausführung ge-
299 mny ,mi nn JIIISIN iinn oomn 7 mny niVonn D7iy
nean »aff
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sprachen werde, andere jedoch ziehen vor, mit dem jratP auf den.
Lippen einzuschlafen (s. N^a § 239,2). Die Beracha korrespondiert
mit derjenigen, die am Morgen nach dem Wachwerden gesprochen
wird: ’Sjrspa namm ■’rsra rw Tavari' dort Wird für das Ver-
scheuchen, hier für das „Hiiiabsenden“ des Schlafes gedankt. Die:
anschließende Bitte bezieht sich zunächst auf den Schutz vor den
Gefahren für das leibliche Wohl ('1S1 ■’Jn'WDl!?)' sodann vor
denen für das seelische Wohl. ’JVSn' unsere „Gedanken“, die wir
wachend gehegt und gepflegt, erzeugen Träume und Vorstellungen
des Schlafes. 'IDI TS1 INJTl nach Ps. 13,4. Vgl. Ber. 57 b: inx itPET
nrraV Ö^tpa* Ebenso, wie die entsprechende Beracha des Morgens,
ist auch diese Beracha, von der allgemeinen Norm abweichend, in
der ersten Person gehalten, da sie das ganz persönliche leibliche und
seelische Wohl betrifft und nicht für d~n öffentlichen Gottesdienst
bestimmt ist (Vgl. jedoch N'^a §
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